Körperfettmessung und Bioelektrische Impedanzanalyse

Die Körperzusammensetzung

Die Körperzusammensetzung kann eine direkte Auswirkung auf die Gesundheit, die sportliche Leistungsfähigkeit (allgemein) und sogar auf die Lebenserwartung haben.
Als Grundlage einer Beratung dient die Körpergewichtsanalyse. Als besonders aussagekräftige Methode soll hier die Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) beschrieben werden.

Die systematische Körperfettreduktion durch kombinierte Sport- und Ernährungsprogramme lässt sich nur durch regelmäßige Körperfettmessungen nachweisen und kontrollieren.
Hierbei zeigt Ihnen der Abbau des Körperfettanteils bei gleichzeitiger Erhöhung der Muskelmasse den wahren Erfolg Ihrer Aktivitäten.
Der scheinbare Erfolg auf der Waage hingegen führt Sie unmerklich zum bekannten Jojo-Effekt.

„Warum Körperfettmessung?"

Viele Menschen haben den Wunsch, ihr Wohlfühlgewicht zu erreichen und in Form zu bleiben.
Für die Gesundheit und das physische Wohlbefinden ist neben dem Gewicht auch die Zusammensetzung des Körpers wichtig. Besonders bei Fitness- und Diätprogrammen kommt es nicht in erster Linie darauf an, Gewicht zu verlieren, sondern Fett abzubauen.

Körpergewichtsanalysen

Körpergewichtsanalysen geben detaillierten Aufschluss darüber, welchen Anteil am Körpergewicht die Fettmasse, die fettfreie Körpermasse und die Flüssigkeit ausmachen.

Persönlicher Vorteil

Im Gegensatz zu einer Waage zeigt Ihnen die Fettmessung die Zusammensetzung Ihres Körpers in Fettmasse und fettfreier Masse - und nicht nur Ihr Gewicht.
Mit dem regelmäßigen Messen der Körperzusammensetzung steigern Sie die Qualität Ihrer Gewichtsreduktion oder -zunahme und vermeiden somit den unerwünschten Abbau der wertvollen Muskelmasse.
Selbst wenn die Waage Ihnen keine Veränderung zeigt, beweist Ihnen die Fettmessung den wahren Erfolg.

Sie kontrollieren den Erfolg Ihrer Bewegungs- und Ernährungsumstellung.

Körperfett – die Fakten

Zuviel Körperfett kann zu Fettleibigkeit führen, was ernsthafte gesundheitliche Risken wie Diabetes, Bluthochdruck, erhöhten Cholesterinspiegel, Herzerkrankungen, bestimmte Arten von Krebs, verminderte Leistungsfähigkeit und andere Beschwerden mit sich führen kann - sowohl physischer als auch psychischer Natur.

Zu wenig Fett kann dem Körper wichtige Nährstoffe entziehen, die essenziell für lebenserhaltende Funktionen sind. Wir alle brauchen eine bestimmte Menge Körperfett, da es unsere Gelenke polstert, die Organe schützt, die Körpertemperatur reguliert, Vitamine speichert und Reserven für Notzeiten angelegt.
Aber wie bei so vielem im Leben gilt auch hier: Allzu viel ist ungesund!

Weitere Informationen zum Thema Körperfettanteil, fettfreie Masse und Körpergewicht

BIA – Messung

Bei dieser Methode wird ein schwacher, ungefährlicher Strom durch den Körper geleitet.
Über 4 angeschlossene Hautelektroden an der rechten Hand und am rechten Fuß wird ein elektrisches Wechselstromstromfeld im Körper erzeugt. Aus den gemessenen Körperwiderständen wird die Körperzusammensetzung des Patienten berechnet.

Hierbei wird zwischen der Fettmasse (FM) und der sogenannten Fettfreien Masse (FFM) unterschieden. Die FFM besteht aus den Muskeln, den Organen, den Gefäßen, den Knochen und dem Bindegewebe, sowie einem Großteil der Körperflüssigkeiten.

Darüber hinaus können wir die zusammengesetzte FFM nochmals unterteilen und die Körperzellmasse BCM (Muskulatur, Organe) sowie die Extrazellulärmasse (Extrazellulärflüssigkeit, Gefäße, Knochen, Bindegewebe) einzeln bestimmen.
Somit können wir den Anteil der Muskulatur, die Körperhydratation mit Extra- und Intrazellulärverteilung des Gesamtkörperwassers und den Körperfettanteil darstellen.
Wichtige Ernährungsparameter geben Auskunft über den Ernährungszustand und den Grundumsatz.